Alltagsmaske
Bei allem Ernst das Lachen nicht vergessen!
Corona-Pandemie
Lassen Sie sich gegen Covid 19 (SARS CoV 2) impfen!

Aktuelle Corona Pandemie Situation

CORONAVIRUS? Impfung?

Es gibt 4 zugelassene Corona-Impfstoffe und digitale Impfausweise, dennoch haben wir aktuell so hohe Inzidenzzahlen (über 99 % durch die Deltavariante, lt. unserem Labor) wie noch nie und hohe Reproduktions-Werte; diesmal sind aber vor allem die Jüngeren (Altersumkehr) betroffen, was neben der "Unbekümmertheit bei Geimpften" auch aus einer mangelnde Impfbereitschaft resultiert! Die Auffrischungsimpfungen/Booster stehen (für spezielle Gruppen) an! In den Krankenhäusern/Intensivstaionen liegen zumindest zu 2/3 ungeimpfte Personen und Ältere mit "Durchbruchinfektionen".

Wir bekommen aktuell viele Anfragen bezüglich möglichst sofortiger Boosterung. Diese sind oft sehr fordernd und man stützt sich auf Aussagen der Politik. Wir richten uns nach medizinischer Evidenz (Studien/Empfehlungen der STIKO). Wir impfen/boostern gegen Covid, sind aber kein Impfzentrum s Punkt 2.15, die eine Impfung für mehr als 200€ Kosten durchführen, statt 20€, die wir bekommen. Außerdem haben diese nichts anderes zu tun. Wir führen eben auch die "normale" Patientenversorgung durch, kümmern uns um Patienten mit infekten, impfen gegen Influenza, Lungenentzündung, .... Wir haben keine Langweile! Wir führen Listen über zu Impfende nach Prioritäten und informieren Sie zeitnah.

Wir haben jetzt 3 Wellen der Corona-Pandemie (ausgelöst vermutlich durch die verschiedenen Virus-Varianten) durchgemacht, dann kamen die Impfungen und die Inzidenzen sanken. Leider sanken die Impfzahlen anfangs durch Mangel an Impfstoff, jetzt auch durch Impfmüdigkeit. Wir befinden uns nun Mitten in der 4. Welle und sehen, dass trotz Impfungen die Infektionsgefahr (Durchbruch) besteht! Also lassen Sie sich nicht fehlleiten durch Sätze wie "ich bin doch geimpft"! Schützen Sie sich weiter durch die AHA-Regeln: Abstand, Hygiene, (Alltagsmaske (nicht Schlauchschals oder Schilder!) bzw. beim Einkauf/Arztbesuch ... ) möglichst medizinische/FFP2-Maske.

Was ist weiter zu beachten, was gibt es Neues auch bezüglich Impfungen? Siehe hierzu Punkt 2 (auch bezüglich QR Codes für digitalen Impfausweis). Lassen Sie sich auch jetzt noch impfen, wir unterrstützen Sie dabei!

Wir haben aktuell keine Lockdown-Regeln, aber geimpfte/genesene Personen haben Erleichterungen und wir alle sollten uns weiter vorsichtig verhalten, auch wenn wir langsam alle genervt sind! Was ist also zu tun? Was machen wir mit den grippalen Infekten (die letztes Jahr deutlich weniger waren, Masken sei Dank und jetzt wieder deutlich zunehmen) und den laufenden Nasen im Herbst? Zunächst beachten Sie

Wichtig: Wenn Sie Beschwerden wie z.B. trockenen Husten, Luftnot, Fieber, Geschmacks-/Geruchsstörung, ungewöhnliche Kopfschmerzen, ggf. dazu Schnupfen oder Durchfall haben, ist das Risiko, einer Infektion mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) infiziert sind, laut Robert Koch-Institut als hoch anzusehen.

Hals-/Gliederschmerzen sind übrigens lt. RKI keine Schlüsselsymptome der Corona Krankheit COVID-19!  Es handelt sich bekannterweise weltweit um eine sehr dynamische und ernst zu nehmende Situation. Bei einem Teil der Fälle sind die Krankheitsverläufe schwer, unter Umständen auch tödlich. Die Zahl der Fälle in Deutschland steigt aktuell wieder leicht.

Mit Erkältungsbeschwerden (s.o.) jeglicher Art kommen Sie daher also bitte nicht direkt zu uns (Ihrer Hausarztpraxis), sondern telefonieren zunächst mit uns (0931-272562 oder 0171-6517072), um das weitere Vorgehen auch bezüglich einer Testung zu besprechen und weitere Maßnahmen abzustimmen. Aktuell können wir für unsere Patientenmit leichten/banalen Infekten der oberen Atemwege auch noch/wieder für bis zu 7 Tagen eine telefonische AU ausstellen, welche dann zugesandt werden kann.

In dringenden Fällen erreichen Sie als Patient uns immer unter 0171 6517072 !!

1. Allgemeine Information zum Coronavirus sind mittlerweile bekannt, aber hier kurz erläutert

Coronaviren sind erst einmal nichts Neues. Sie wurden bereits in den 1960er-Jahren identifiziert. Sie kommen weltweit sowohl bei Menschen als auch bei Tieren vor und werden vor allem durch die so genannte Tröpfcheninfektion verbreitet, also durch Niesen oder Husten. Beim Menschen können Coronaviren Erkrankungen der Atemwege hervorrufen, die von Symptomfreiheit über harmlosen Erkältungen bis hin zu schwerwiegenden Krankheiten reichen können.
Das neuartige Coronavirus, das aktuell die Welt in Atem hält, wurde erst am 7. Januar 2020 identifiziert. Es ist damit noch sehr unbekannt, was die Maßnahmen gegen eine Ausbreitung und die Heilung von Erkrankten erschwert. Das neue Coronavirus SARS-CoV-2 ist genetisch mit dem SARS-Virus verwandt und kann ähnliche Symptome hervorrufen. Es wird von Mensch zu Mensch übertragen. Die Erkrankung durch SARS-CoV-2 wird COVID-19 genannt. Der Herkunftsort scheint Wuhan (China) zu sein, aber eine "Indexperson" (erste infizierte Person) ist bisher nicht gefunden; aus diesem Grund gibt es viele Spekulationen, die aber auf Grund der nun vorliegenden Pandemie keine Rolle mehr spielen. Die Hauptübertragungswege sind die Tröpfcheninfektion über das "Haupt-Aufnahmeorgan" die Nase (mit Becherzellen etc.) und die Übertragung per Aerosol (feinste Tröpfchen). Eine Ansteckung mit dem Virus ist bereits 1-2 Tage vor Beginn der Beschwerden möglich. Nach einer Inkubationszeit von 1-14 Tagen können also Beschwerden auftreten, die stark an eine Grippe oder eine Bronchitis erinnern, z.B. Fieber; Husten; Atemnot. Die Erkrankung kann innerhalb von 4-7 Tagen fulminant (schnell und heftig) verlaufen, Vorschädigungen in den Gefäßen scheinen hier ein Hauptrisikofaktor zu sein.

Eine valideTestung (PCR-Test) mit gut bewertbarem Testergebnis mittels tiefem Nasenrachenabstrich (state of the art), scheint am erfolgreichsten in den 2 Tagen vor/nach dem Auftreten von Symptomen. Mittlerweile können auch sogegenannte PoC (Point of Care)-Tests als Schnelltests durchgeführt werden. Viele Selbsttest sind auf dem Markt und es werden immer mehr (zur Güte der Tests kann man hier die Liste des BfArM ansehen).

Es gibt immer mehr Mythen zu COVID 19! Ein Faktencheck dazu ist bereits am 19.5.20 von der SZ veröffentlicht worden und lesenswert! Hier der Link https://t1p.de/h0as

Erklärvideo Coronavirus (Stadt Wien) für Kinder auf YouTube

Seit dem 16.06.20 gibt es die Corona-Warn-App der Bundesregierung, die über den Appstore/Playstore frei downloadbar ist und die Infektionsketten erkennen kann und so eine schnellere Intervention ermöglicht. Nutzen Sie diese, ich tue es auch! Hier können Sie auch Ihren digitalen Impfausweis erstellen/hochladen. Den entsprechenden QR erstellen wir Ihnen gerne!!!

1.1. Bin ich am Coronavirus erkrankt (COVID-19)?

Dazu hat die Charitè Berlin eine App mit 26 Fragen entwickelt mit der man eine Risikoabschätzung machen kann https://covapp.charite.de/, allerdings sind Symptome bei Virusvarianten etwas anders und auch wenn man bereits geimpft ist.

Eine Erkrankung sollte auf jeden Fall abgeklärt werden, wenn Sie Atemwegs- und Allgemeinbeschwerden (z.B. Fieber, trockenen Husten, Atemnot, ggf. starke Abgeschlagenheit und ungewöhnliche Kopfschmerzen oder Geschmacks-/Geruchsstörung) haben

UND natürlich insbesondere, wenn Sie Kontakt zu einem bestätigten SARS-CoV-2-Fall hatten.

Sollten Sie selbst der Meinung sein nur einen bekanntermaßen harmlosen grippalen Infekt oder eine Allergie mit Schnupfen/Husten zu haben, wie jedes Jahr (ohne Gruppenkontakte zu Unbekannten und andere Corona Infektion gefährdenden Tätigkeiten): Bleiben Sie zu Hause, machen Sie einen Covid-Selbstest und rufen Sie uns bezüglich einer telefonisch erstellten Arbeitsunfähigkeit an (das geht aktuell noch/wieder) oder nutzen Sie Homeoffice; lediglich im Falle der Verschlechterung mit Fieber, stakem Husten, starken Kopfschmerzen etc. vereinbaren Sie telefonisch einen Termin bei uns!

2. Fragen/Antworten zu Covid-19/Corona-Impfung

Da uns immer wieder viele Fragen zur Impfung/Dokumentation gestellt werden, folgen hier exemplarisch meine Antworten (in Anlehnung an die des Kollegen Dr. Kröner, Neu-Ulm).

  1. Ja, ich/wir empfehlen die Corona-Impfung jedem Patienten ab dem 12. Lebensjahr (soweit die Impfstoffe dafür zugelassen sind) uneingeschränkt, auch wenn es immer wieder negative Stimmen gibt. Wir Ärzte haben die Impfungen bereits erhalten, auch unsere MFAs sind, soweit möglich, geimpft oder werden sich impfen lassen. 
  2. Können auch unter 16-Jährige geimpft werden und machen Sie das?: Ja, wir impfen hier auch seit Monaten "Teenies" ab 12 Jahren mit dem Biontech Impfstoff, da es eine STIKO-Empfehlung dafür gibt; allerdings sollte hier vorher eine ausführliche Beratung stattfinden, machen Sie einen Termin aus.                  
  3. Sind nicht schon viele immun durch Erkrankung und Impfung? Bisher waren knapp 8% der Bevölkerung erkrankt, vermutlich sind 10% immun (vermutlich nur 6 Mon. nach Erkrankung).Vollständig sind ca 70% geimpft und weitere 10% unvollständig. Allerdings scheint das gegen die Delta-Variante nicht viel zu helfen. Ca.30% bleiben also durch das Virus infizierbar. Es kann also noch viel auf uns zukommen und im Enrnstfall können wir wieder nicht so viele impfen wie nötig (bisheriger Tagesrekord ca. 1,4 Millionen/d). Also ist die Motivation zur rechtzeitigen und vollständigen Impfung der Leute zwischen 12 und 59 Jahren nun vorrangig. Allerdings sind auch noch 20-30 % der über 60 Jährigen( also ca 4-5 Mio Menschen) nicht geimpft. Die Erkrankung sowie die Impfungen/Boosterungen schützen nicht (sicher) gegen die Delta-Variante (ca. 30% "Lücke")!                     
  4. Brauchen wir jetzt alle die Auffrischungsimpfung/Boosterung im Herbst? Hier gibt es jetzt von der STIKO eine klare Prioritäts-Empfehlung für besondere Personengruppen (Heimbewohner; Pflegebedüftige; Pat. mit Immundefizit, auch durch Medikamente; medizinische Berufe mit direktem Patientenkontakt, z.B. in der Pflege, Ärzte, MFAs ) und über 70 Jährige; die 2. Impfung sollte zumindest (5-) 6 Monate (gilt nicht nach immunisierung mit Johnson&Johnson oder Astra -Impfstoff) her sein. Es kann also vom bisherigen Impfstoff abhängig sein, z.B. nach Impfung mit dem Impfstoff von Johnson&Johnson wird schnellstmöglich eine 2.Impfung mit einem mRNA Impfstoff empfohlen. Aktuell wird die Auffrischung/Boosterung von der STIKO (Stand 18.11.21) für Alle über 18 Jahren empfohlen​​​​​​, aber unter Berücksichtigung der Priorisierung und des Impfstoffes.Für Personen, die vor oder nach COVID-19-Impfung eine labordiagnostisch gesicherte SARS-CoV-2-Infektion durchgemacht haben, wird derzeit keine Auffrischimpfung empfohlen. s.Epidemiol. Bulletin des RKI 46/2021 S. 18
  5. Wir bekommen zwar regelmäßig und ausreichend Impfstoff, allerdings müssen wir diesen auch aktuell 1 Woche im Vorraus bestellen! Wir müssen also wochenaktuell, kurzfristig planen! Sie können sich gerne bei uns vormerken lassen ( !!!! hierzu bitte nicht anrufen, sondern eine Mail senden an info@familienarztpraxis.de; ggf. mit Angabe von Impfstoffpräferenz und ggf. Priorisierungsgruppe !!!!).
  6. Die aktuellen (Biontech/Pfizer, Moderna, Astra/Zeneca und Johnson&Johnson) Impfstoffe wurden vor der Zulassung jeweils an mindestens 40.000 Menschen getestet (mehr Personen als bei anderen bisher zugelassenen Impfstoffen) und es traten im Allgemeinen nur geringe Nebenwirkungen auf (kurzzeitige Schmerzen an der Impfstelle, Kopfschmerzen, Müdigkeit und Erschöpfung; wie eben auch bei anderen Impfungen); Nur in seltenen Fällen traten kurz nach der Impfung, medizinisch beherrschbare, allergische Reaktionen bei dafür sehr empfindlichen Personen auf. In Einzelfällen sind auch Menschen zeitnah zur Impfung verstorben; ob ein direkter Zusammenhang besteht und dieser gravierend ist (im Verhältnis zu der Schutzwirkung) wurde von der EMA erforscht und der Benefit der Impfung bestätigt. 
  7. Es gibt aktuell 2 Arten von Impfstoffen:
    1. Vektorenimpfstoffe (enthalten harmlose Trägerviren mit der DNA für das Antigen und dienen als Transportvehikel/Vektoren in die Zelle; wurden z.B gegen Ebola eingesetzt) wie der aktuell neu zugelassene Impfstoff von Johnson&Johnson (nur einmalige Impfung) und der von Astra Zeneca (empfohlen von der STIKO für ab 60 Jährige; Impfabstand zwischen den 2 Impfungen idealerweise 10-12 Wochen, da hier die Wirksamkeit am Höchsten ist; gem. einer großen schottischer Studie an > 500.000 Personen ist dadurch gerade die Gruppe der über 65 Jährigen sehr gut geschützt). Zugelassen sind die Impfstoffe ab dem 18 Lj.. Unererwünschte, sehr seltene Nebenwirkungen sind hier die Sinusvenenthrombose und das Capillary leak Syndrom.
    2. mRNA Impfstoffe (genetische Information für die Antigensynthese wird mit dem Impfstoff in den Körper eingebracht; die Antigene werden anhand dieses „Bauplans“ auf dem normalen Syntheseweg der Zellen produziert; das ist ähnlich wie bei Erkältungsviren, die ihre mRNA in die Zellen einschleusen) wie die aktuell zugelassenen Impfstoffe von Biontech/Pfizer und Moderna. Die Impfstoffe sind ab dem 12. Lj. zugelassen, die Impfabstände hier betragen im Allgemeinen 3-6 Wochen. Hierdurch findet keine Veränderung des Erbgutes (DNA) statt, das machen Erkältungsviren ja auch nicht! Professor Lierz hat das hier toll erklärt. Unerwünschte schwere, sehr seltene Nebenwirkung ist hier die Herzmuskelentzündung, besonders bei jüngeren Männern.
  8. Alle Ergebnisse der Impfstoffstudien sind/werden im NEJM (New England Medical Journal) veröffentlicht und dort abrufbar! Einfach NEJM und Corona googeln und lesen. Das ist im Gegensatz zu Social Media wie Whattsapp, Instagramm, Facebook, ect. eine seriöse Quelle. Auch auf der Seite des RKI sind Informationen zu finden (Link unten bei Punkt 7 der Unterseite).
  9. Wie wirksam ist die Impfung und kann ich dann niemanden mehr anstecken oder angesteckt werden? Das wissen wir noch nicht genau, aber Sie werden sicher vor dem schweren/tödlichen Verlauf einer Corona-Infektion geschützt sein. Die Wirksamkeit wird, je nach Impfstoff und Alter des Impflings, mit 76-96% angegeben. Ob Sie nicht mehr angesteckt werden können/das Virus, bzw. dessen Variante nicht mehr weiter geben können ist noch nicht geklärt. Bis diese Frage geklät ist, werden Sie Ihre Maske noch (er) tragen müssen.
  10. Kann ich die Impfabstände verkürzen, wie Herr Spahn gesagt hat? Ja, aber oft nur mit einem deutliche Verlust der Wirksamkeit/des Schutzes! Z.B bei Astra Impfstoff nach 6 Wo nur ca 50% Schutz statt ca. 80% nach 10-12 Wochen. Deshalb Impfen wir grundsätzlich nicht in stark verkürztem Abstand! Die 2. Impfung bei dem Astra Vaccin führen wir als "Kreuzimpfung" mit einem mRNA Vaccin durch. Allerdings entscheiden wir das alles individuell mit Ihnen!
  11. Ich bin im Impfzentrum geimpft worden und möchte aber nun beim Hausarzt nachgeimpft/aufgefrischt werden. Ist das sinnvoll?  Ja, auch wenn die Impfzentren zum Teil wieder geöffnet wurden. Es gibt außerdem mobile Teams, die sich vor allem um Pflegeeinrichtungen etc. kümmern.
  12. Wer erstellt mir einen QR Code für den digitalen Impfausweis? Das machen wir gerne für Sie (egal ob bei uns oder woanders geimpft), wir brauchen dafür aber Ihren Impfausweis und Ihre Versichertenkarte.
  13. Wie lange hält der Impfschutz an? Das wissen wir auch noch nicht genau. Nach der 2. Impfung wird vermutlich ein Schutz, ahnlich wie bei der Influenza/Grippe, für einige Zeit bestehen. Vermutlich sind, auch wegen der zunehmenden Virusvarianten, weiter Auffrischungsimpfungen nötig und werden empfohlen.Siehe hierzu auch Punkt 2.4.
  14. Woher weiß ich, wann ich geimpft werde und kann ich mich dafür anmelden? Es wurden ursprünglich ja 3 Prioritätsgruppen von der  Politik festgelegt, dies ist mittlerweile aufgehoben und alle Personen ab 16, bzw. ab 12 Jahren können nun geimpft werden. Melden Sie sich also bei uns, möglichst per Mail.
  15. Wer impft? Das machen wir Hausärzte/Allgemeinmediziner. Natürlich impfen auch viele Betriebsmediziner. Es gibt auch immer noch Impfstellen im Stadt-/Landkreis Würzburg https://www.stadt-land-wue.de/stadtlandwue/corona-impfungen/impfangebote/532533.Impfangebote-Stadt-und-Landkreis-Wuerzburg.html
  16. Aber da wird ein Chip ...... NEIN!
  17. Aber der Astra Zeneca Impfstoff wirkt viel schlechter .... NEIN! Gemäß der schottischen Studie ist dies falsch. Hier der aktuelle Artikel mit Quelle aus dem Ärzteblatt 23.2.21
  18. Und Bill Gates ... NEIN!
  19. Und G5 .... NEIN!
  20. Aber die Ärzte (also wir) werden doch von der Pharmaindustrie bezahlt .... NEIN! Wir wären schon froh, wenn Ihre Krankenkasse uns für Ihre Behandlung/Beratung ordentlich/angemessen bezahlen würde.
  21. Covid-19 hat den gleichen Verlauf wie das Grippevirus ... NEIN!
  22. Kinder mit Masken auszurüsten ist Missbrauch ... NEIN!
  23. Es gibt keine Covid-19 Toten ... DOCH!

Für weitere Fragen machen Sie es wie bisher, sprechen Sie uns an!

3. Bei wem melde ich mich im Verdachtsfall einer Infektion?

Sollten die genannten Symptome und Voraussetzungen auf Sie zutreffen und der persönliche Riskoabschätzungstest (s.o.) war positiv (Infektion wahrscheinlich), so melden Sie sich in diesem Fall telefonisch bei uns unter 0931-2727562 oder 0171-6517072, beim gemeinsamen Bürgertelefon der Stadt und des Landratsamt Würzburg/Gesundheitsamt unter Tel. 0931 8003-5100 (aktuell von 8 bis 16 Uhr zu erreichen, am Wochenende von 10 bis 16 Uhr, bei der Hotline des Bayerische Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit  09131 68 08-51 01 oder der allgemeinen Notrufnummer 116117 um das weitere Vorgehen abzusprechen.

Bitte unterlassen Sie es in diesem Fall uns/eine Gesundheitseinrichtung ohne telefonische Rücksprache direkt, persönlich aufzusuchen !!!

4. Wer ist besonders gefährdet schwer an Covid19 zu erkranken:

Menschen im höheren und steigendem Lebensalter (ab 60/besonders >70./80.LJ), Menschen mit Unterdrückung des Immunsystems (durch Medikamente wie Cortison, MTX, durch Tumoren, Chemotherapie,...), Menschen mit chronischen Erkrankungen (insbesondere Lungen-, Herz-Kreislauf- und Diabetes-Erkrankung) wie z.B.: COPD (chronischobstruktive Bronchitis, "Raucherhusten"), Bluthochdruck, KHK (atherorsklerotische Herzkrankheit, zB. nach Herzinfarkt oder Schlaganfall), Männer >> Frauen, Raucher? (aktuell sehr unterschiedliche Angaben); Auch Übergewicht (BMI>25) und vor allem Adipositas (Fettleibigkeit, BMI >30) sind signifikante Risikofaktoren. Je mehr Risikofaktoren/Erkrankungen (>4) zusammenkommen, desto höher ist, lt. aktuellen Studien, auch das Risiko zu erkranken/schwer zu erkranken. Entsprechend gefährdete Personen sollten auch regelmäßig ihren Impfschutz überprüfen und ggf. ergänzen lassen (Influenza, Pneumokokken,...)! Auch der Grad der Luftverschmutzung im Bereich des Wohnortes scheint eine wichtige Rolle zu spielen.

Bei Kindern/Jugendlichen scheint die Erkrankung mild abzulaufen und auch Stillende und ihre Kinder scheinen nicht besonders gefährdet zu sein; Schwangere können sich ab dem 2. Trimenon impfen  lassen.. Ein gut eingestelltes oder aktuell nicht vorhandenes (allergisches) Asthma birgt offensichtlich kein vermehrtes Risiko einer Erkrankung (Medikamente sollten aber regelm. verabreicht werden); ähnliches gilt für den Typ 1 Diabetes bei Kindern und Jugendlichen, wenn dieser gut eingestellt ist; siehe hierzu auch das Schreiben der AGDP (Arbeitsgemeinschaft für Pädiatrische Diabetologie).

Reiserückkehrer/Einreisende aus Risikoländern. Infos dazu hier unter Punkt 6 und unter  https://www.landkreis-wuerzburg.de/Coronavirus

5. Wie kann ich mich und Andere schützen?        Grundregel: AHA (Abstand, Hygiene, Alltagsmaske)

Die Abstandsregeln und die damit verbundene Maskenpflicht bei Unterschreitung von 1,5m Abstand zu anderen Personen gilt weiter, auch wenn Sie geimpft sind.

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen helfen weiterhin sowohl vor der Ansteckung mit Grippeviren als auch vor dem SARS-CoV-2-Virus: Diese Abstandsregeln und die damit verbundene Maskenpflicht bei Unterschreitung von 1,5m Abstand zu anderen Personen gilt weiter; das gilt auch für bereits geimpfte Personen (die Virusvarianten sind oft dennoch ansteckend und sorgen für Erkrankungen) !!!

- Lassen Sie sich impfen!

- Lächeln statt Händeschütteln

- Waschen Sie Ihre Hände häufig mit Wasser und Seife (Dauer 20 Sek, entspricht 2x "Happy birthday") oder reinigen Sie die Hände mit einem alkoholischen Gel/Fluid (in kleinen Fläschchen wieder im Drogeriemarkt/Apotheke erhältlich)

- Husten/Niesen Sie korrekt” mit einem Taschentuch vor Mund und Nase und danach Entsorgung im Abfalleimer ODER Husten/Niesen in den oberen Teil des Ärmels/Ellbeuge (um ständig eingesetzte Handflächen nicht zu benetzen)

- Fassen Sie sich möglichst wenig ins Gesicht (ist schwer, da Reflex) 

- Halten Sie weiter ausreichend Abstand (mind. 1,5 Meter) zu Personen, die nicht Ihrem Haushalt angehören und insbesondere zu erkennbar erkrankten Personen. Sie sollten sich täglich (mind. 30 Minuten) an der frischen Luft bewegen, das unterstützt Ihr Immunsystem; aber immer vorgeschriebenen/empfohlenen Abstand zu anderen Personen halten.

- Sorgen Sie für ausreichend Frischluft, wenn Sie sich mit anderen Menschen in einem Raum/Wohnung/Gebäude aufhalten müssen (Aerosolreduktion) oder versuchen Sie sich dann vor allem an der frischen Luft im Außenbereich aufzuhalten.

- Meiden Sie (weiter) nicht dringend notwendige und/oder umfangreiche soziale Kontakte und Versammlungen !! Reduzieren Sie ihren Aufenthalt in der Öffentlichkeit weiterhin auf ein Mindestmaß und bleiben Sie also möglichst zu Hause, da aktuell  Kontaktbeschränkungen existieren, auch wenn Besuche von Verwandten und Bekannten eingeschränkt wieder möglich sind (mit Abstandsregelung/Masken).

- Das Tragen von medizinischen Schutzmasken (FFP2/3) ist weiterhin der beste Schutz aktuell. In Bayern sind diese seit dem 18.01.21 im öffentlichen Nahverkehr, medizinischen Praxen und beim Einkauf Pflicht. Das Tragen von medizinischen Handschuhen (durch falsche Handhabung oft mehr Keime am Handschuh als an der Hand) ist z.Zt. immer noch nicht empfohlen.

- Tragen Sie, besonders in Bereichen in denen Sie unvermeidbar die "Abstandsregeln" nicht einhalten können zumindest "selbstgebastellte" Gesichtsmasken/Alltagsmasken oder besser einfache "OP Masken" ("MNS"=Mund-Nasen-Schutz); farbige Seite nach außen und Nasenbügel oben) um die Atemluft und darin enthaltene Tröpfchen abzufangen und die Geschwindigkeit der Atemluftbewegung zu reduzieren. Damit schützen Sie Andere; ein (sicherer) Infektionsschutz für Sie persönlich ist das nicht ! Seit 27.4.2020 besteht in Bayern ein/e "Maskengebot/Maskenpflicht" beim Einkauf, in öffentlichen Verkehrsmitteln, in Biergärten...! Allerdings gehören hierzu  teilweise auch Schals/Schlauchtücher, also sogenannte "Alltagsmasken". Auch bei Arzt-/Physiotherapiebesuchen etc., bei denen sich ein Abstand von 1,5 m nicht einhalten lässt, ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes vorgeschrieben. Aktuell auch FFP2 Masken (s. Punkt oberhalb). Aus oben genannten Gründen (s. 1.) ist es wichtig den Schutz wirklich über Mund und Nase zu ziehen.  ------ ! Visiere/Schutzschilde und ähnliche "Vorrichtungen" sind nicht ausreichend! ------

- Bleiben Sie bei geringsten Atemwegs-Infekt-Symptomen "großzügig" und umgehend zu Hause (Quarantäne) und meiden Sie weitere Kontakte. Melden Sie sich dann telefonisch bei uns/Ihrem Hausarzt!

- Gehen Sie wegen Bagatell-Erkrankungen oder aufschiebbaren Behandlungen nicht direkt zu Ärzten etc., sondern kontaktieren diese telefonisch vorab um einen Termin abzusprechen und die Indikation zu prüfen.

- Patienten über 60 oder mit chronischen Erkrankungen sollten sich gem RKI gegen Pneumokken, aber auch Influenza impfen lassen um einem schwereren Verlauf entgegen zu wirken. Allerdings gibt es bei der Impfstoffversorgung teilweise Engpässe.

- Aktuell gelten wieder stark einschränkende Regeln/Einschränkungen (orientiert an der Inzidenzzahl der Region), aber das ändert sich aktuell fast wöchentlich.

- "Die Reisebeschränkungen gelten ja zum Teil wieder denn wir sehen aktuell wieder stark erhöhte Infektionszahlen. Viele neue Risikogebiete (z.B. Südafrika mit neuer Virusvarinte "Omikron") wurden wieder aufgenommen und damit auch die Quarantäne Regeln für Rückkehrer siehe hier, Link zum RKI. Achten Sie hier allerdings weiter auf die Länder/Bundesland spezifischen Regelungen. Lesen Sie hierzu auch Punkt 6. sowie die Empfehlungen des Auswärtigen Amtes unter https://www.auswaertiges-amt und des Bayerischen Staatsministeriums f. Gesundheit und Pflege.

6. Wer untersucht /nimmt Proben; Wer wird getestet? 

Bei Patienten mit Symptomen,  können, wollen und werden wir das weiter leisten;

Symptomfreie Menschen verweisen wir an Testzentren (die Tests sind mittlerweile kostenpflichtig, wenn Sie nicht zu besonderen Personengruppen wie Kindern unter 12, Schwangere im 1. Trimenon, Patienten, die nicht geimpftwerden könne, ... zählen).

Der Hausarzt, nicht mehr der ärztliche Notfalldienst (116117), soll dies also, vor allem bei Erkrankten, leisten und auch zentrale Untersuchungsstellen (Talavera u.a am Universitatsklinikum) wurden eingerichtet; letztere werden allerdings nur auf Weisung des Gesundheitsamtes tätig. Gehen Sie also keinesfalls auf Eigeninitiative dorthin, sondern melden Sie sich in diesem Fall telefonisch bei uns (Tel. 272562) moder beim gemeinsamen Bürgertelefon der Stadt und des Landratsamt Würzburg/Gesundheitsamt unter Tel. 0931 8003-5100. Das Bürgertelefon ist aktuell von 8 bis 16 Uhr zu erreichen, am Wochenende von 10 bis 16 Uhr.

Corona-Testzentrum Würzburg auf der Talavera (Zufahrt über Mainaustr.) als bayerisches Testzentrum für Alle (Bayer. Testangebot und Reiserückkehrer) geöffnet aktuell Mo.-Fr. in der Zeit von 12-19 Uhr (Mo.-Fr. 17-19 Uhr mit geschulten Kräften für Kinder unter 7J.). Es müssen Termine vereinbart werden, ohne die eine Testung nicht möglich ist. Testergebnisse sollen nach 48 Std. per Mail übermittelt werden. Der Link für die Anmeldung und weitere Infos: https://www.landkreis-wuerzburg.de/Auf-einen-Klick/Aktuelles/Coronavirus

Zusätzlich zu den Bayerischen Testzentren wurden in Stadt und Landkreis Würzburg viele viele Testmöglichkeiten für Antigen-Schnelltests und PCR-Tests geschaffen, z.B. für Angehörige/Besucher von Pflegeheimen, aber auch andere Bürger z.B. die Drive Throuh Test Station in der Gattinger Straße (Anmeldung hierüber). Weitere Informationen unter https://www.landkreis-wuerzburg.de/Auf-einen-Klick/Aktuelles/Coronavirus/Testzentren/

Jeder kann jeden anstecken. Deshalb machen flächendeckende Tests auf das Coronavirus in der jetzigen Phase der Pandemie keinen Sinn. Daher wurden von der Regierung und den ärztlichen Behörden Prioritäten bei der Testung festgelegt.

Wer soll/kann aktuell gemäß RKI/Bayer. Landesregierung getestet werden?

Patienten/Menschen mit akuten respiratorischen (Atemwege betreffend, z.B. Husten, Atemnot) Symptomen  auch bei Geruchs- oder Geschmacksstörungen, Temperaturerhöhung/Fieber, Husten oder Halsschmerzen jeder Schwere insbesondere bei/nach Kontakt zu einer bestätigt infizierten Person (COVID-19) in den letzten 14 Tagen vor Erkrankungsbeginn.Diese Testen wir hier !

Personen in Einrichtungen des Gesundheitswesens (Krankenhäuser, Pflegeheime etc.) bei nachgewiesener COVID19 Infektion im Haus. Auch Reihenuntersuchungen in Einrichtungen des Gesundheitswesens und Sozialwesens ( auch Schulen etc.) sind möglich/nötig.

"Reiserückkehrer" (aus Risikogebieten) siehe Link hier müssen sich aktiv beim zuständigen Gesundheitsamt melden. Aktuell: Testung frühestens 5 Tage nach Rückkehr um Quarantäne zu verkürzen.  !!! Das Testergebnis muss von dem (getesteten) Rückkehrer selbst an das zuständige Gesundheitsamt über reiserueckkehrer@Lra-wue.bayern.de gemeldet werden, da sonst die (aktuell ) vorgeschriebene 10 Tage Quarantäne eingehalten werden muss! . Das Vorgehen entscheidet das Gesundheitsamt im Einzelfall !!!!  Allerdings gilt auch: sollte ein Rückreisender, trotz negativen Tests, innerhalb von 14 Tagen nach Rückreise Symptome bekommen muss er dies persönlich dem Gesundheitsamt melden! Auch diese Testkosten trägt der Reisende  https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus/chronik-coronavirus.html

Die gesamte Bevölkerung zu testen, würde Monate oder Jahre dauern. Auch valide ("sichere") Antikörpertests (weisen Ausseinandersetzung und Antikörper nach Infektion nach) sind zwar verfügbar, aber sichern keinen Schutz vor dem Corona-Virus! Die Kosten hierfür müssen auch privat getragen werden! Zudem gilt: wer heute negativ getestet ist, kann sich dennoch morgen anstecken. Dies können wir im Einzelfall mit Ihnen besprechen.

7. Immer aktuelle Informationen zu häufigen Fragen (FAQ) zum Coronavirus beim RKI (Robert-Koch-Institut) unter https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/NCOV2019/FAQ_Liste.html oder https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/nCoV.html und beim Gesundheitsamt Würzburg unter https://www.wuerzburg.de/themen/gesundheit-soziales/coronavirus/index.html

Stand: 28. November 2021 Dr. Hellmuth;

Dorfgraben 2a | 97076 Würzburg
+49 (0) 931 27 25 62
Fax: +49 (0) 931 27 25 63

Allgemeine Sprechzeiten:

Montag 08:00 - 13:00
Dienstag 15:00 - 18:00
      für Berufstätige 18:00 - 19:00
Mittwoch 08:00 - 13:00  
Donnerstag 15:00 - 18:00
     für Berufstätige 18:00 - 19:00
Freitag 08:00 - 13:00
+ nach Vereinbarung  

Für Sprechzeiten und Telefonnummern Betriebsmedizin siehe entsprechende Rubrik

Wir bitten um vorherige telefonische Terminvereinbarung

Spezialsprechstunden immer nach Vereinbarung

Für Notfälle: s. auch Notfallnummern im Menu

Ärztl. Bereitschaftsdienst Tel. 116117
Ärztl. Bereitschaftspraxis Tel. 116117
Link zum Apothekennotdienst